31.05.2016

Verständnis, Respekt, Teamwork zum Residenzfest


Wie fühlt es sich an alt zu sein? Wie ist es, mit körperlichen Einschränkungen alltägliche Dinge zu erledigen? Fragen, mit denen sich die WERTE-Gruppe aus Sondershausen am letzten Wochenende im Mai beschäftigte.

 

Zum Residenzfest begeisterte die Gruppe Jung und Alt mit einem Diversity-Parcours. An drei verschiedenen Stationen haben sie erlebnisorientiert dazu eingeladen, sich auf einen Perspektivwechsel einzulassen. Den Besuchern des Residenzfestes wurden verschiedene Möglichkeiten geboten, unterschiedliche Arten von Einschränkungen im Alltag selbst zu erfahren.Die Station Teamwork unter dem Motto „Einschränkungen? Mit Teamwork zum Erfolg!“ beschäftigte sich mit dem Testen der Geschmacksknospen. Bei dem ein oder anderen schmeckte eingefärbter Vanillejoghurt nach Kiwi, Erdbeere oder Heidelbeere. Kniffelig war auch der Seh-Test. Hier wurden Kindern und Erwachsenen verschiedene Seh-Einschränkungen durch eine Brille aufgesetzt und nun hieß es keine Fehler beim Vorlesen der Plakate zu machen.

 

An der Station Verständnis herrschte ein Heidenspaß. Unter dem Motto „Mit Verständnis zur Inklusion“ konnten Interessierte einen Alterszittern-Simulator ausprobieren. Die Aufgabe war, in einen Becher Krümeltee zu füllen, mit Wasser aufzugießen, um dann den Tee zu trinken. Durchweg scheiterte fast jeder an dieser Aufgabe.

 

An der Station Respekt ging es sportlich zu. Mit dem Motto „Respekt für die Leistung, Respekt vor der Leistung“ bestand die Möglichkeit in einem kompletten Altersanzug eine Treppe zu erklimmen. Gar nicht so einfach mit zusätzlichen Gewichten.

 

Das Wetter an beiden Tagen war ausgezeichnet und lockte viele Besucher an. Die Gruppe hatte viel zu tun und bekam großes Lob für den mehr als interessanten Parcours! Danke an alle, die diese zwei Tage möglich gemacht haben und an die Jugendlichen, die das Wochenende gestaltet und durchgeführt haben!

 

(Fotos: Jugendrotkreuz Thüringen)


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