02.09.2016

H7-Camp 2016

Eine Premiere feierte am Wochenende vom 26. bis 28. August das erste Blaulichtcamp der sieben helfenden Verbände, der sogenannten "H7", innerhalb Thüringens.


Fotos: Jugendrotkreuz Thüringen

Bestehend aus den Jugendverbänden verschiedener Hilfsorganisationen sowie der Jugendfeuerwehr und dem Technischen Hilfswerk veranstalteten alle gemeinsam eine Freizeit für Kinder und Jugendliche im Alter von 12 bis 16 Jahren.

 

81 Teilnehmer ließen sich diese Chance, die Partnerorganisationen kennenzulernen, nicht entgehen. Drei Tage lang nutzen die Kinder der sieben helfenden Verbände die Möglichkeit, sich gegenseitig kennenzulernen und zu erfahren, wer sich hinter den Abkürzungen DLRG, ASJ, THW-J, JRK, JJ, MJ und JFW verbirgt. Noch am Freitag ist das Eis mit dem Spiel „Obstsalat“ gebrochen und so konnten wir in ein spannendes Wochenende starten.

 

Denn in den Workshops am Samstagvormittag lernten die Kinder die Tätigkeiten der Vereine kennen. So gestaltete jede Jugendorganisation einen eigenen Workshop, passend zu deren Arbeitsschwerpunkten. Die Johanniter-Jugend gab dabei einen Einblick in die Notfalldarstellung. Bei der Jugend der Deutschen Lebensrettungsgesellschaft lernten Interessierte die Vielfalt und Art, einen Knoten anzulegen. Bei der THW-Jugend konnte ein Schwedenstuhl gebaut werden. Bei uns, dem JRK, konnte eine Notunterkunft für ein durch Erdbeben zerstörtes Dorf gebaut werden. Jeder Teilnehmer konnte so einen Einblick in die Arbeit der anderen Verbände erhalten.

 

Der Nachmittag stand unter dem Motto „Spiel und Spaß“, wobei sich der Spaß auf das Baden verlagerte. Bei heißen Temperaturen konnten die Kinder in einem Parcours die unterschiedlichsten Abenteuer erleben. Das Angebot reichte von einer Wasserschlacht, zum Festival der Sinne bis hin zum Hindernislauf. Damit die Kühlung auch nicht zu kurz kommt, sorgte die  Feuerwehr für ein erfrischendes Nass, in dem sie einen kaputten Schlauch in einen Kreis legte. Dann hieß es „Wasser marsch!“ und die Schlacht war eröffnet. 

 

Als krönender Abschluss durften die Teams der verschiedenen Verbände sich einem kleinen Quiz stellen. So mussten sie Aussagen der Vereine entsprechend dem Spieleklassiker "1, 2 oder 3" zuordnen. Nur gab es in diesem Fall sieben Auswahlmöglichkeiten. Da musste jeder Verband zum Beispiel über diese Aussage grübeln: „Der erste Friedensnobelpreis ging an unseren Gründer“. Natürlich für die Jugendrotkreuzler kein Problem, doch versuchten sie nicht aufzufallen und die anderen in die Irre zu führen.

 

Es war ein ereignisreiches Wochenende mit vielen Aktionen, heißen Temperaturen und einigen glorreichen Wasserbombenschlachten. Das „Blaulicht-Camp“ führte uns allen nochmal vor Augen, dass im Grunde jeder Verband für das Wohl des Menschen und der Gemeinschaft arbeitet.  

 

Mit dem Blaulichtcamp feierte eine Idee Premiere, die durch den Zusammenschluss der H7 ihre Umsetzung fand und auf eine Wiederholung wartet.


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