05.10.2016

Auf den Spuren von Henry Dunant

Eine Bildungsreise nach Genf


Fotos: JRK Thüringen

Voller Spannung machten sich am Donnerstagabend fast 30 Jugendrotkreuzler*innen und Angehörige der anderen Gemeinschaften auf eine spannende Reise. Nach einer kurzweiligen Nacht erreichten wir bei Sonnenaufgang Genf und besuchten als erste Station auf unserer Reise das IKRK.

Wir erlebten einen interessanten Vortrag über die Aufgaben und Tätigkeitsfelder des IKRK. Nach einer kleinen Stadterkundung ging es weiter zur Föderation des Internationalen Roten Kreuz. Voller Spannung, live und in Farbe die Koordination von verschiedenen Katastrophen erleben zu können, begrüßte uns ein Mitarbeiter und berichtete allgemein über die Aufgaben. Anschließend nutzten wir die Gelegenheit, die Teilnehmer unserer Reise kennen zu lernen. Nach nunmehr über 20 Stunden erreichten wir das Hostel. Dort stärkten wir uns und nutzten den Abend, Genf zu erkunden. Wir verweilten am See und genossen die Aussicht auf den Mont Blanc.

Nach einer kurzen Nacht starteten wir in das volle Programm des zweiten Tages. Am Vormittag besuchten wir das Rotkreuzmuseum und jeder konnte für sich das Rote Kreuz und sein Wirken selbst entdecken. Nach einer kurzen Pause machten wir uns im strömenden Regen auf die Spuren Henry Dunants durch Genf. Auf einer erlebnisreichen Stadtführung besichtigen wir unter anderem das Geburtshaus und verschiedene Wirkungsstätten. Geschafft erledigten alle Teilnehmer noch ihre Schokoladeneinkäufe und ließen den Tag gemütlich ausklingen.

Am Sonntag war unser Reisetag. Wir begaben uns auf die Reise nach Lindau. Nach der Ankunft in der Jugendherberge stellten wir nur schnell das Gepäck ab, bevor wir die Stadt Lindau zu Fuß, per Bus oder Schiff erkundeten und somit auch den Bodensee, eingeschlossen von den Alpen, betrachten konnten. Die letzte Station auf unserer Reise war am vierten Tag das Rotkreuzmuseum in Heiden. Dort erlebte Henry Dunant seine letzten Lebensjahre, in denen er auch sein Buch 'Eine Erinnerung an Solferino' neu verfasste und die Entstehungsgeschichte des Roten Kreuzes niederschrieb. Erschlagen und gleichzeitig tief beeindruckt machten wir uns nun auf die Heimreise und bedanken uns bei den Organisatoren, aber auch allen Teilnehmern für eine tolle Bildungsfahrt.


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