Mindestmaß Menschlichkeit – Das Humanitäre Völkerrecht (HVR)

Menschlichkeit auch in Kriegen und Konflikten durchsetzen – das ist das Ziel des Humanitären Völkerrechts.
 
Krieg ist grundsätzlich verboten und verursacht unermessliches Leid. Trotzdem ist er allgegenwärtig! Die Nachrichten berichten tagtäglich über bewaffnete Auseinandersetzungen.
 
Zwar kann das Humanitäre Völkerrecht Kriege nicht verhindern, jedoch durch seine Regeln menschliches Leid im und durch Krieg verringern.
Das HVR regelt die wichtigsten Menschenrechte, die im    bewaffneten Konflikt einzuhalten sind. Das Humanitäre   Völkerrecht dient dem Schutz von Personen, die nicht     oder nicht mehr an den Feindseligkeiten teilnehmen, z. B. Zivilisten und Verwundete, kranke oder gefangene Soldaten sowie medizinisches Personal. Das HVR gibt Regeln für die Art und Weise der Kriegsführung vor. 
Das HVR bezweckt, die Auswirkungen bewaffneter Konflikte zu verringern. Es ist nur im Fall eines bewaffneten Konfliktes anwendbar.

Das Humanitäre Völkerrecht wird daher auch „Recht des bewaffneten Konfliktes“ genannt.


Dieses zu verbreiten und ein Verständnis zu entwickeln, ist die Aufgabe des Deutschen Roten Kreuzes und damit auch des Jugendrotkreuzes.

Dafür gibt es vielfältige Materialien unter: http://www.hvr-entdecken.info/

Ihr wollt das HVR in den Gruppenstunden thematisieren?

Ihr habt Fragen zur Umsetzung oder Euch fehlen die Ideen?

Dann stehen wir Euch gern zur Verfügung.

Ansprechpartner

Katrin Fritz
Tel.: 0361 3440-313
katrin.fritz@lv-thueringen.drk.de

Seite druckennach oben